Katalin Fáy | dr-bewusst-sein.de

Das Leben als PuzzleSpiel

Was ist, wenn unser Verstand uns einzureden versucht, dass das was wir gerade als Impuls hatten, nicht so richtig und gut findet usw. und wenn alles sinnlos zu sein scheint? Was ist wenn sich zwischen mir und mein Selbst, das Ego einschleicht?

„Wenn ich sage da ist kein Sinn, dann ist da kein Sinn, weil ich daran glaube?“

Genau! Du kannst genauso gut etwas anderes behaupten. Es liegt in deiner Hand. Was wir in uns hören, ist letztlich das, was in uns vorhanden ist – entweder als altes Programm, oder das neue, das sich entfalten will. Es ist deshalb wichtig den Körper wahrzunehmen, weil ich im Körper immer ablesen kann, ob das was ich jetzt denke und vorhabe, mit mir im Einklang ist oder nicht. Wenn ich mit mir im Einklang bin, dann bin ich mit dem ganzen System im Einklang. Das entsprechende Gefühl ist Weite. Es ist weit, warm, wohlig und wahrhaftig. Eben, Das Leben als PuzzleSpiel.

“Was jetzt gerade bei mir so Klick macht ist, ist das nur mein Kopf!?“

Das weißt du nur, wenn du den Körper mit all seiner Reaktionen wahrnimmst. Aber bewusst schöpfen kann ich nur, wenn ich mir aller gerade vorhandenen Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen bewusst bin. So das ich bewusst aussuchen kann, wohin ich die Aufmerksamkeit gebe. Die Vergangenheit taucht auf, wenn unser Verstand uns einzureden versucht, dass das was wir gerade als Impuls hatten, nicht so richtig und gut findet. Der Verstand ist das Werkzeug des EGOs. Es kritisiert, es hat Meinung, es verursacht Spannung im Körper, es hat etwas dagegen Gedanken zu sortieren und bewusst auszuwählen, es urteilt und verurteilt… Es nimmt Das Leben als PuzzleSpiel nicht an.

Ich lasse aber den hindernden Gedanken nicht deswegen liegen, weil er schlecht ist, sondern weil ich eine Entscheidung getroffen habe, was ich dienen will. Das Leben als PuzzleSpiel für mich heißt Glücklich sein. Und alle Gedanken und Emotionen die dem nicht dienen, die also nicht in dieses Puzzle reinpassen, kann ich aussortieren und liegen lassen. Nur diejenige Gedanken und Gefühle die zum Spiel passen behalte ich bei, indem ich denen die Aufmerksamkeit gebe. Das EGO weiß, dieses Spiel seinen Tod bedeuten kann und widerstrebt. Das Leben als PuzzleSpiel ist für das EGO gefährlich.

Daher ist es wichtig achtsam zu bleiben und, wenn du mit irgendeiner Person z.B. mit deiner Schwiegermutter oder mit wem auch immer, ein Problem hast, kannst du genauso vorgehen: Gedanken und Emotionen, die kritisieren, beurteilen und belastende Emotionen wecken liegen lassen und dir bewusst machen, in der anderen Person du dich selbst begegnest.

In dem Moment, wo du dich davon unabhängig machst haben alle diese belastenden Gedanken keinen Einfluss auf dich. Und alles was du für dich gedacht hast über diese Person, kannst du auch zurückziehen und löschen. Und wenn du deinen Körper dabei nicht so feinfühlig wahrnehmen kannst, das spielt im Moment auch keine große Rolle.

Es gibt Menschen die z. B. überhaupt nicht wahrnehmen können wo ihr großer Zeh ist. Wenn ich ihnen dann sage, gehe in deinen Körper und fühle deinen großen Zeh, wissen sie nicht wo der große Zeh ist. Dann muss ich diesen großen Zeh anfassen, damit der andere ein Gefühl dafür kriegt: „Aha, das ist mein großer Zeh!“

Und dann gibt es Menschen die so sehr ihren ganzen Körper wahrnehmen, dass sie sofort merken wenn ein Gedanke in der Nähe auftaucht. Es gibt verschiedene Wahrnehmungsstufen. Wir können mit regelmäßigem üben und hineinfühlen und spüren, uns auf diese Signale sensibilisieren. Weil der Körper immer alles „hört“. Es ist aber nicht unbedingt ein auffindbarer Gedanke, worauf dein Körper reagiert, wenn eine Emotion entsteht.

Oft wiederholte Gedanke besonders wenn stark mit Emotion geladen, wird irgendwann zum sogenannten Elementaren, Elementarwesen. Das, was ich lange, lange Zeit ausgesendet habe, hat sich manifestiert als Elementarwesen und sucht mich auf, damit ich es, als meine Schöpfung anerkenne und annehme. Auf dieses Wesen reagiert der Körper, ohne dass ein Gedanke in Form eines Gedankens da wäre.

„Aber was mach ich denn dann?“

Lass es willkommen heißen, mit dem Bewusstsein: „ja ich habe dich ausgesendet, du bist willkommen ich sehe dich, ich erkenne dich, ich anerkenne dich!“

Unser Verstand versucht natürlich immer sich einzumischen, aber das können wir in Schach halten. Und was der Verstand ist, wie er funktioniert, bzw. welche Rolle er spielt in unserem Leben werden wir im nächsten Teil besprechen.

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