Katalin Fáy | dr-bewusst-sein.de

Mit Körpercheck zum Erfolg und Glück

Mit Körpercheck zum Erfolg und Glück

Warum es wichtig ist, den Körpercheck zu praktizieren und regelmäßig zu üben, haben wir bereits besprochen. Hier nur kurz zur Erinnerung:  Der Körper macht von sich aus nichts. Er ist der unmittelbare Ausdruck des Geistes. Gedanken und Emotionen entstehen und vergehen schnell, oft merken wir sie gar nicht bewusst. Wenn wir also wissen wollen, was für ein Geist gerade in uns herrscht (unbewusst), können wir das am Körper ablesen. Heute geht es um die Ausführung. Wie mache ich das?

Wir nehmen den Körper wahr, um später damit zu arbeiten, was immer wir wahrgenommen haben. Aber in erster Linie geht es jetzt erstmal darum überhaupt wahrzunehmen, was unser Körper uns zeigt.

Als Vorbereitung setze dich bequem, aber möglichst gerade hin. Es ist egal ob du den Körpercheck mit geöffneten oder mit geschlossen Augen machst. Oft ist es leichter den Körpercheck mit geschlossenen Augen zu machen. Also du sitzt bequem, möglichst aufrecht und richtest deine Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Nimm deine Fußsohle wahr, den ganzen Fuß, den Fußrücken, die einzelnen Zehen und weiter die Waden, Knie und Oberschenkel. Nimm wahr was immer du wahrnimmst. Wenn du nichts wahrnimmst, dann nimm wahr, dass du nichts wahrnimmst. Das ist auch Wahrnehmung. Beobachte einfach vollkommen neutral.

Dann richte deine Aufmerksamkeit weiter auf die Hüfte, das Gesäß, den Bauch. Dann die einzelnen Organe im Bauch, Unterbauch und geh weiter zum Oberkörper. Beobachte die Lunge, Herz, Milz und andere innere Organe. Nimm auch deine Wirbelsäule wahr. Nimm wahr, wie und was auch immer du gerade wahrnimmst. Und wenn du nichts wahrnimmst, dann nimm wahr, dass du nichts wahrnimmst. Versuche keine Bilder hineinzudenken. Wenn du irgendwo, irgendwas mal gelesen hast oder gehört hast, wie etwas in dir zu sein hat, brauchst du dir jetzt nichts vorzustellen. Es geht allein und einzig darum, wahrzunehmen was ist. Mit dem Sein, was gerade da ist.

Du brauchst nichts weiter zu tun, als zu beobachten, wahrnehmen und was immer du wahrgenommen hast, wieder fallenlassen. Was auch immer du wahrnimmst, greif es mit der Aufmerksamkeit auf und lass es wieder fallen. Dann richte deine Aufmerksamkeit weiter auf deine Hände, auf die Unterarme, Ellbogen und Oberarme. Nimm deine Schultern wahr. Was immer du wahrnimmst, nimm es wahr. Und wenn du nichts wahrnimmst, dann nimm wahr, dass du nichts wahrnimmst. Es ist ja vollkommen egal!

Und wenn du Anspannung oder Verspannung wahrnimmst, dann greife mit der Aufmerksamkeit das Wahrgenommene auf und lass es wieder fallen. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit weiter zu deinem Hals. Nimm den Rachen, Hals, Nacken, die Muskeln, das Atmungsorgan wahr. Was auch immer du dabei wahrnimmst, nimm es wahr. Es ist vollkommen egal. Und dann gehe weiter mit der Aufmerksamkeit, zu deinem Kopf, dem Gesicht. Nimm dein Gesicht wahr, deinen Mund, Lippen, Zunge. Nimm die Ohren wahr, die Nase, die Augen und die Stirn. Nimm die Kopfhaut wahr, den Scheitel. Einfach wahrnehmen ohne damit etwas machen zu wollen. Und wenn du nichts wahrnimmst, dann nimm wahr, dass du nichts wahrnimmst.

Richte jetzt wieder deine Aufmerksamkeit auf den Solar Plexus. Der Solar Plexus liegt in etwa 2 Fingerbreit oberhalb des Nabels. Nimm diesen Bereich wahr. Und während du wahrnimmst, nimm auch deinen Atem wahr. Nimm wahr, wie dein Atem durch deinen Solarplexus strömt. Und erlaube deinem Solar Plexus bei jedem Einatmen immer weiter zu werden und bei jedem Ausatmen immer mehr entspannt. Das heißt du machst es nicht, sondern du beobachtest. Beobachte, wie dein Solar Plexus unter deiner Aufmerksamkeit bei jedem Einatmen immer weiter, größer, und kraftvoller wird und bei jedem Ausatmen sich immer mehr entspannt.

Dein Solar Plexus kann sich ganz weit ausdehnen, er kann auch größer werden als dein Körper. Und sogar noch größer. Er kann sich soweit ausweiten, wie der Raum um dich herum. Das ganze Zimmer, das ganze Haus. Oder wenn du im Freien bist, bis zum Himmel und die ganze Erdkugel, kann es in sich mit einschließen. Nimm es wahr. Und wenn es dir jetzt nicht gelingt wahrzunehmen, dann ist das kein Thema. Du kannst es immer wieder üben und je öfter du deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper richtest, wirst du auch ganz kleine Impulse wahrnehmen.

Dann öffne die Augen, falls du sie vorher geschlossen hast, und nimm mit diesem Gefühl, welches du in der Weite deines Solar Plexus, in der Weite deines Seins, wahrgenommen hast, mit in deinen Alltag. Der Solar Plexus ist das Zentrum für unseren Willen. Und je entspannter der Solar Plexus ist, je weiter und wärmer, desto mehr Kraft haben wir auch die Dinge umzusetzen, die wir vorhaben. Und am Solar Plexus kannst du vor allem messen, ob das was du willst mit dem Ganzen im Einklang ist.

Das Ganze heißt, mit dem ganzen Universum. Denn dein Vorhaben sollte immer mit dem Ganzen im Einklang sein. Wenn dein Vorhaben mit dem Ganzen im Einklang ist, dann ist Erfolg automatisch da, also erfolgt Erfolg automatisch. Den Körper wahrzunehmen ist das Werkzeug Nummer 1 auf dem Weg zum Erfolg und Glück. Im nächsten Teil werden wir schauen, was Gedanken mit uns machen, wie wir Gedanken wahrnehmen können, d.h. wie wir Gedankenhygiene praktizieren können. Sei gespannt!

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