Katalin Fáy | dr-bewusst-sein.de

Stressmanagement bei Adam und Eva Teil 2.

 

Stressmanagement bei Adam und Eva Teil 2.

Beginne also aufzuräumen! Schau dir die verschiedenen Lebensbereiche an. Zum Beispiel, wie sieht es bei dir mit dem Vertrauen aus? Oder das Thema Existenz? Existenzangst hat auch mit Vertrauen, mit dem Mangel an Vertrauen zu tun. Beziehungsthemen haben auch mit Vertrauen zu tun. In erster Linie immer zu uns Selbst. Die Ausgangsituation wird immer durch unser Selbst gebildet. Wir müssen zuerst immer in uns selbst schauen, was gerade in uns selbst ist. Denn das Gesetz der Anziehung, oder auch andere universelle Gesetze wirken, ob wir an sie glauben oder nicht… Nicht zufällig sagt der Volksmund: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Deshlab…

Wenn mir auffällt, dass das, was gerade ist, nicht optimal ist, dann guck ich zuerst, was bei mir ist, verändere es in mir und daraufhin verändert sich das, was ich im Außen erlebe. Ohne mich dabei zu verkrampfen… weil ich muss nichts erreichen, ich spiele nur… das ist meine Grundhaltung.

Um im eigenen Unterbewusstsein aufzuräumen, muss ich einfach nur irgendwo anfangen. Es ist ja ein Raum. Wie ein Haus. Und wenn der Raum, oder das Haus voll mit Müll ist, dann muss ich irgendwo anfangen – vollkommen egal wo. Logischerweise aber werden wir immer dort anfangen, was gerade vor uns liegt, worüber wir gerade stolpern. Wenn ich es aufgeräumt haben will, dann guck ich nicht: Wow, was ist das für ein Riesen Haufen hier, sondern ich fange einfach in einer Ecke an. Und dann klärt sich eines nach dem anderen. Wir brauchen uns keinen Stress daraus machen: „Das habe ich noch alles vor mir!“

Das ist die eine Sache: jetzt aufzuräumen. Die andere ist, unser Haus oder unser Raum, dieser Innenraum sauber zu halten. Wenn ich schon angefangen habe in einer Ecke aufzuräumen, den „Saustall“ auszumisten, muss ich gucken, dass kein neuer Müll dort hineinkommt. Neuer Müll wäre, wenn ich nicht darauf achte, was ich immer denke, oder ich bin irgendwo unterwegs und die Leute erzählen mir etwas, was mir nicht gut tut und ich lasse es in meinem inneren Raum hinein.

Egal was sie mir erzählen. Ich identifiziere mich damit und dann lasse ich den Mist in meinen Raum, wo ich schon angefangen habe frei zu räumen. So wird er halt wieder aufgefüllt. Das ist nicht unser Ziel! Wenn wir anfangen aufzuräumen und zu entfernen was unser System behindert, dann sollten wir darauf achten, unseren Raum auch sauber zu halten! Wenn ich bestimmte Glaubenssätze zurückgezogen und gelöscht habe, so das diese keinen Einfluss mehr auf mich haben, dann bleibe ich weiter achtsam mit dem, was ich nachher immer wieder denke. In unserer Umgebung ist alles gespeichert. Also alles was in unserem System als Glaubenssatz existiert, sind auch in den Wänden, in unserer Kleidung in unseren Möbeln und so weiter gespeichert.

Nach dem ich einen Glaubenssatz verändert habe und ich gehe in die real existierende gewohnte Räumlichkeiten hinein, wo die alte Aura mit allen Informationen noch gespeichert ist, dann muss ich auf der Hut sein, dass diese Glaubenssätze, die auch nur Energie sind, nicht wieder in mein bereits geklärten System, hereinkommt. Das bedeutet achtsam zu sein und wahrzunehmen: „Aha – da kommt wieder etwas was ich bereits erkannt habe und zurückgezogen habe.“

Sag also stopp, wenn du merkst: „Ja, das habe ich schon gehabt, diesen Glaubenssatz kenne ich schon und ich habe mich bereits entschieden, dass dieser wirkungslos auf mich ist!“  Das Aufräumen ist, wie Samen setzen. Die kleine Pflanze, die wir damit in uns gepflanzt haben, will gepflegt werden, damit sie auch gedeihen und stark werden kann. Ich empfehle deshalb 14 – 21 Tage jeden Tag konsequent Gedankenhygiene zu praktizieren, täglich deine Entscheidung gegenüber deinem Unterbewusstsein bekräftigen, dass so, wie du markierst, werden die Gedanken und Gefühle sortiert. So wird das Neue im Unterbewusstsein integriert und ich brauche keine Aufmerksamkeit mehr drauf richten, weil das Unterbewusstsein sich automatisch umschaltet.

In meinen Kursen, die länger, als 10- 12 Tage in einem liefen, konnte ich es deutlich sehen. Da waren Leute dabei die noch nie in ihrem Leben meditiert haben und auch keine Erfahrung mit Körperarbeit oder sonst was hatten. Viele wussten gar nicht, wie man nach Innen geht und sich beobachtet. Und trotzdem nach 5-6 Tagen konnten sie alles beobachten und fühlen. Monate später haben sie mir noch E-Mails geschrieben, dass sie wahrnehmen können, wie Gedanken bereits im „Anflug“ gelöscht werden.

Als Unterstützung für solche Vor- und Nacharbeit sowie den Raum frei zu halten, habe ich verschiedene Audio-Coaching Aufnahmen vorbereitet (siehe Schatztruhe!). Denn vor allem für Menschen, die niemals ihren eigenen Körper beobachtet haben ist das manchmal schwieriger anzufangen. Aber die Grundlage ist immer: zu erkennen, was habe ich in meinem System überhaupt für Gedanken gespeichert?

Der Körper speichert alles. Und der Körper macht von sich aus auch nichts, sondern reagiert immer auf diese Energie, nämlich Gedanken und Gefühle. Wir wissen nicht immer, was wir gerade gedacht haben, trotzdem war ein Gedanke da, worauf der Körper reagiert. Die Reaktion ist Anspannung oder Unwohlsein oder entspannt sein, je nach dem, wo der Gedanke herkommt.

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